Newsletter September 2020

Newsletter September 2020

Dieser Blogbeitrag kann unbezahlte Werbung enthalten. Auf meinen Bildern und Videos trage ich Kleidung und Ausrüstung, deren Brands sichtbar sein können. Ich beschreibe Destinationen namentlich, sonst kann ich nicht über sie berichten. Wer mir Werbung bezahlt, entnimm bitte unter Zusammenarbeit.

Hallo,
Den August starteten wir in Ventspils in Lettland. Dort war am ersten Augustwochenende nicht nur Stadtfest. sondern im Koncertzāle Latvija auch ein Klavierkonzert der polnischen Pianistin Hania Rani. Im Konzertsaal steht ein 4,7 m hohes vertikales Klavier, die Pianistin saß an der Klaviertastatur 10 m über dem Publikum. Ein unglaubliches Erlebnis.

Ventspils

Wie die Masten eines Segelschiff ist der Springbrunnen vor der Konzerthalle gestaltet
Der Springbrunnen Valzivs in der Abendsonne

Außer dem Stadtfest mit vielen Bühnen, war im Koncertzāle Latvija auch ein Klavierkonzert der polnischen Pianistin Hania Rani. Der Konzertsaal hat ein 4,7 m hohes vertikales Klavier. Die Pianistin saß an der Klaviertastatur 10 m über dem Publikum. Ein unglaubliches Erlebnis. Beitrag lesen


Busnieku-See

Ein aus Holz geschnitzter, weiß und rot angemalter, sehr hoher Fliegenpilz
Ein sehr großer Fliegenpilz im Wald

Auf unserem Weiterweg nach Norden haben wir an einem Sonntagvormittag eine Radtour um den Busnieku See gemacht. Ein Badeplatz lockt am Sonntag viele Besucher und wir fahren weiter, wieder an die Ostsee zu einem besonderen Campingplatz, der Yoga- und Meditationskurse anbietet. Weiterlesen


Slītere Nationalpark

Der Slītere Nationalpark liegt an der livländischen Küste oben im Nordwesten in der Region Kurzeme. Er hat 14 verschiedene Wanderwege, von denen wir auf zwei unterwegs waren.

Ein orangebrauner Schmetterling mit schwarzen Flecken auf einer gelben Blüte
Nicht nur dem Schmetterling schmeckt der Nektar, auch zwei Käfer auf der anderen Blüte stärken sich

Pēterezeru dabas taka

Die Dünenlandschaft, in die der „Peter-See“ eingebettet ist, ist einmalig in Europa. Viele Pflanzen und Tiere, die auf der roten Liste der aussterbenden Arten stehen, haben hier noch eine gesunde Umwelt und somit Heimat.
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Die Bloggerin steht auf den Felsen des Kap Kolka
Reisepunsch.de hat das Kap Kolka in Form von meiner Person „erklommen“

Kap Kolka

Am Kap Kolka, dem nordwestlichste Punkt unserer Reise, treffen sich die Ostsee und die Rigaer Bucht. Die immerwährende Veränderung des Kaps und die Natur, die auf dem „Pine Trail“ entdeckt werden kann, sind auf informativen Tafeln erklärt. Weiterlesen


Weingut Mazburkas

In Holzkisten, die als Regal dienen, stehen Weinflaschen. Ein Spinnrad steht als Dekoration daneben, darauf ein offener Koffer, aus dem Plüschschafe schauen
Die Verkaufsecke ist derzeit noch recht klein gehalten

Ein Weingut in Lettland – der Besuch ist für Wahlpfälzer ein direktes Muss. Gunta Niedra, die gutes Deutsch spricht, erzählt uns von der Geschichte und Idee des Weingutes – und natürlich probieren wir ihren Wein. Weiterlesen


Riga

Säulen Türmchen Stuck an einem Jugendstilhaus
Säulen, Türmchen, Stuck, Figuren und Schmiedeeisen – wunderbar kombiniert

Die lettische Hauptstadt, in der laut Aussage des Gästeführers der Altstadtführung, wenige Letten aber viele Ausländer leben, ist ein Muss auf unserer Reise ins Baltikum. Wir haben in zwei Tagen einen Eindruck gewonnen. Unser Standort war der Stellplatz am Yachthafen, mit einem tollen Blick über den Fluss Daugava zur Stadt. Weiterlesen


Golf Club Viesturi und Restaurant “The Forest Café”

Ein Pavillon mit Stühlen steht vor Abschlag 7
Vor Abschlag sieben ist ein netter Sitzplatz mit Theke eingerichtet – leider heute nicht besetzt

Wir sind seit unserer Abreise einer unserer sportlichen Aktivitäten nicht nachgekommen. Dem Golfspielen. In Riga, beim Golf Club Viesturi, haben wir das nachgeholt. Der erst im Winter 2020 von einem jungen Paar wiedereröffnete Restaurant, bot uns leckere Speisen. Weiterlesen


Besondere Estnische Erzeugnisse

An unserem ersten Tag in Estland haben wir eine Broschüre über die Romantische Estnische Küste gefunden. Darin waren in der näheren Umgebung zwei regionale landwirtschaftliche Produzenten, die wir gleich besucht haben.

Ein aus Backstein gebautes zweistöckiges Herrenhaus
Das Herrenhaus ist sehr weitläufig mit einer runden Auffahrt

Fruchtweingut Allikukivi

Das Fruchtweingut Allikukivi ist im ehemaligen Herrenhaus eines Deutschen Industriellen. Erst seit fünf Jahren wird an dieser Stelle Wein produziert, den wir probieren konnten.
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Verschieden Arten und Farben von Chilischoten auf einem Tisch
Der Inhalt der Papiertüte auf unserem Tisch – das werden wohl weitere scharfe Reisewochen

Chili Garten Metste Talu

Wir hätten mit allem gerechnet in Estland, aber nicht mit einer Chilifarm. Eine Führung in Deutsch erklärte uns die unterschiedlichen Pflanzen und Schärfegrade.
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Wanderungen in Nationalsparks

Wir haben alle Estnischen Nationalparks besucht und sind überall gewandert oder Radgefahren. Hier nur zwei Beispiele:

Die Bloggerin badet in einem Moorsee
Das Wasser ist durch die vergangen Sonnentage angenehm warm und „weich“ – ein absoluter Genuss, dieses Morgenbad

Sooma Nationalpark

Der Soomaa Nationalpark war unser erster in Estland. Wir sind von der Anlage der Wanderwege, den Beschilderungen, den Einrichtungen an den Parkplätzen ungeheuer beeindruckt. Weiterlesen

Die Bloggerin steht am Haugjärv
Ich versuche am Ahnejärv die wirklich großen, fast goldenen Libellen zu fotografieren – aber die fliegen zu schnell für mich

Alutaguse Nationalpark

Der Alutaguse Nationalpark wurde erst 2018 gegründet. Eine interessante Wanderung in einem Renaturierten Moor, dass von Dünen durchzogen wird, faszinierte uns.
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Tartu – älteste Stadt im Baltikum

Die Bloggerin sitzt zwischen Bronzestaturen von Oscar Wilde und Eduard Vilde auf einer Bank
Diese Skulpturen sitzen vor dem Café Wilde und wurden von der Bildhauerin Tiiu Kirsipuu erschaffen. Der englische Schriftsteller Oscar Wilde und der estnische Schriftsteller Eduard Vilde sind heute meine Banknachbarn. Frau Kirsipuu gestaltete eine Begegnung der zwei Herren, wie sie im Jahr 1892 hätte stattfinden können. Und ich setzte mich im Jahr 2020 dazu

Tartu ist Estlands zweitgrößte Stadt. Im Baltikum ist sie die älteste Stadt und hat die älteste Universität. 20% der heutigen Bevölkerung sind Studenten. Weiterlesen


Museenbesuche

Eine Mammutkuh mit Kälbchen steht vor einem Tundra Bild
Die Mammutkuh mit Kälbchen begrüßt die Besucher in der Eiszeitenwelt

Nördlich von Tartu haben wir an einem Regentag das Eiszeitmuseum besucht. Ein interaktives, sehr interessant gestaltetes Museum. Weiterlesen


Alle Fahrradtouren und Wanderungen, die ich in Komoot aufgezeichnet habe, findest Du in meinem Komoot-Account

Wohnmobilstell- und Campingplätze

Tisch und Sessel stehen am See, ein Grill neben dem Wohnmobil
Bereit zum Abendessen an einem wunderschönen Platz

Die von uns im August genutzten Wohnmobilstellplätze und Campingplätze habe ich unter Praktisches, Wohnmobilstellplätze beschrieben.

Vorschau September 2020

Wir sind mittlerweile im Süden Estlands. Unsere Reise führt uns nun durch unseren letzten estnischen Nationalpark nach Lettland. Dort stehen einige Nationalparks auf dem Programm bevor wir nach Litauen und danach nach Polen einreisen. Falls es Corona-Bedingt möglich ist, wollen wir nach Breslau, der Heimatstadt meiner Mutter fahren. Über Görlitz und Dresden werden wir den Weg zurück in die Pfalz finden. Ende September wollen wir zuhause sein.

Auf Reisepunsch.de stelle ich meine Beiträge online, wenn Internetverbindung möglich ist. Tagesaktuell informiert bist Du auf meinem Instagram-Account.

Ich wünsche Dir nun viel Spaß beim Schmökern und Stöbern auf Reisepunsch.de.

Bleib gesund und genieße Dein Leben.

Riga

Riga

Dieser Blogbeitrag kann unbezahlte Werbung enthalten. Auf meinen Bildern und Videos trage ich Kleidung und Ausrüstung, deren Brands sichtbar sein können. Ich beschreibe Destinationen namentlich, sonst kann ich nicht über sie berichten. Wer mir Werbung bezahlt, entnimm bitte unter Zusammenarbeit.

Riga, die Hauptstadt Lettlands wollten wir unbedingt besuchen. Riga hat eine lange, auch deutsche Geschichte. Die Hanse und die Gildemeister prägten frühere Zeiten, Richard Wagner komponierte hier anfänglich und Heinz Erhard wuchs hier auf. Wir sind gespannt auf eine alte und junge Stadt und ihre Gebäude.

Anreise nach Riga

Wir fahren nach dem Besuch beim Weingut Mazburkas über die A 10, P 101 und A 9 nach Riga. In Babites Novads machen wir noch einen Kaffeestop bei der Großbäckerei Laci. Hier wird das traditionelle Brot der Letten hergestellt und auch jede Menge süßes Gebäck.

Ein Verkaufsraum einer Bäckerei
Wir kaufen ein Roggenbrot und trinken Kaffee in der Bäckerei Laci

Dann passieren wir dass „Ortsschild“ von Riga und werden vom Navi gut zum Campingplatz am Yachthafen geleitet. Den regnerischen Nachmittag verbringe ich mit Schreiben und Bilder auswählen. Es regnet immer stärker, die ganze Nacht.

In großen Buchstaben steht der Name Riga auf einer Straßenseite in einer Wiese
Na, wer nun nicht weiß, wo er ist….!

Am Morgen hat die Sonne fast alle Wolken weggeputzt und wir machen uns auf in die Stadt. Vom Campingplatz am Yachthafen fahren wir zur Tourist-Information am Schwarzhäupterhaus mit dem Fahrrad.

Aufzeichnung der Fahrradtour auf Komoot

Die Fahrradtour habe ich auf Komoot aufgezeichnet, so kannst Du sie einfach nachfahren.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.komoot.de zu laden.

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Oder Du folgst mir und dieser Fahrradtour auf meinem Komoot-Account.

Links das Gebäude der Nationalbibliothek, dass wie eine Welle erbaut ist, rechts die Lettische Flagge
Das linke “Wellen”-Gebäude ist die Nationalbibliothek

Altstadt von Riga

Dieser Blogbeitrag wird mit seinen Bildern sprechen, denn ich bin über Riga zu wenig informiert, als dass ich Dir adäquat von dieser wunderbaren Stadt berichten könnte. Wie immer in Lettland sind viele gepflegte Parks und Grünflächen, diesmal in der Stadt eher weniger Radwege und viel Pflaster auf den Straßen. So versuche ich, Dir meinen Eindruck von einem Teil Rigas per Bildern zu zeigen. Ich fange in der Altstadt an, wo wir ab der Peterskirche um 10 Uhr eine kostenlose Stadtführung (auf Englisch) mitgemacht haben.

Rechts zwei Bürgerhäuser, dahinter die Peterskirche
Die Schwarzhäupterhäuser wurden erst in den 2000er Jahren wieder errichtet
Treppengiebel mit Goldenen Spitzen geschmückt
Details eines Stufengiebels am Schwarzhäupterhaus
Am Kirchengiebel geht der Blick über den vierstöckigen Turm hinauf
Blick hinauf zur Turmspitze der Peterskirche
Der Kirchturm hat mehrere Stockwerke, die von Kupferdächern geschützt sind
Der Kirchturm der Peterskirche ist interessant gebaut
Esel, Hund, Katze und Hahn stehen als bronzene Figuren übereinander
Die Bremer Stadtmusikanten – schaurig schön
Eine Tafel erklärt, warum die Stadtmusikanten aus Bremen auf der Rückseite der Peterskirche stehen
Bremen ist die Partnerstadt Lettlands – das war aber nur ein Grund für die Skulptur
Ein rotgestrichenes Haus hat weiße Absetzungen und gemeißelte Bordüren
Die Bordüren an diesem Haus haben es mir angetan
Eine große Stahlgitarre steht vor einem Gasthaus
Im Haus ist das Rockcafé Rigas
Über einer Kirchentür sind Bordüren mit einem Engelskopf und einer Friedenstaube
Über der Tür einer ehemalige Kirche, die die Sowjetzeit überlebt hat und heute als Jugendzentrum der Kirchengemeinde genutzt wird, sind interessante Steinmetzarbeiten
Ein renovierungsbedürftiger Giebel
Nur noch der Giebel steht – noch sind längst nicht alle Häuser in Rigas Altstadt renoviert oder instandgesetzt
Ein Bronzenes Gürteltier
Das Gürteltier läuft am Rigaer Dom die Treppe hinauf
Der Domturm in Riga hat einen goldenen Hahn obenauf
Der Domturm in Riga hat einen goldenen Hahn obenauf
Metallpfosten mit Löwenköpfen sind durch Ketten verbunden
Diese Löwen schützen das Lettische Parlament
Ein hohes altes Steinhaus mit einem Torbogen
Das Schwedentor ist das einzige erhaltene Stadttor
An einer roten Hauswand ist eine Hausnummer und an der Holztür weitere
Das Haus hat eine Hausnummer und die Tür hat weitere…
Eine Katzenskulptur auf einer Turmspitze eines Hauses
Die Katzen auf den Türmchen sind vom Erbauer zum Spott der Gildemitglieder auf die Türmchen gesetzt worden
In einem Hauswappen ist eine Lyra
Am Haus, in dem Richard Wagener lebte, ist dieses Detail zu finden
Ein aus Backsteinen gemauerter Stufengiebel mit weißen Absetzungen
Ein interessant gestalteter Stufengiebel

Die Markthallen in Riga liegen hinter der Bahnlinie. Wir wollen nichts kaufen, aber schauen.

In einer Markthalle sind mehrere Fischstände
Ein großes Angebot an Fischen und Meerestieren wird in der Markthalle geboten
Mehrere Gebäude sind hintereinander gebaut
Die Gebäude der heutigen Markthallen wurden für die Zeppelinfertigung erbaut

Wir haben eine Adresse für ein Restaurant mit lettischen Speisen. Das stellt sich allerdings als Selbstbedienungskantine heraus. So radeln wir durch den Park Basteikans zum Freiheitsdenkmal und entdecken gleich rechts davor ein tolles Restaurant.

Das Freiheitsdenkmal ist ein sehr hoher Obelisk
Das Freiheitsdenkmal steht im Kronvaldas Park
Der Innenraum eines Restaurants. Bequeme Clubsessel, Holztische, bunte Beleuchtung
Das Restaurant Kolonade, direkt neben dem Freiheitsdenkmal, bietet Ruhe und sehr gutes Essen

Die Adresse lautet: Kolonade, Brīvības laukums 1, Riga, LV – 1050, Latvija, Tel. +371 266 088 82, www.kolonade.lv

Der Innenraum eines Restaurants. Bequeme Clubsessel, Holztische, bunte Beleuchtung. Große Vasen beinhalten Grünpflanzen
Das Restaurant ist geschmackvoll eingerichtet und dekoriert In Lettland gesponnene und gewebte Schafwolldecken dienen nicht nur der Dekoration
Die Bloggerin sitzt vor einem Teller mit Rote Beete Suppe
Bernhard stellt fest, dass ich immer das zum Gericht passende Oberteil anhabe

Auf „unserer Insel“, wo auch der Campingplatz liegt, ist in der Nähe der Brücke die Žanis-Lipke-Gedenkstätte. Žanis Lipke und seine Familien mochten Menschen. Egal wer sie waren, egal was sie machten, allein das sie Mensch waren respektierten sie. Die Familie versteckte im Zweiten Weltkrieg in einer Grube unter ihrer Scheune über 50 Juden vor dem Zugriff der Nazis. Die Gedenkstätte wurde 2009 eröffnet. Die Bauweise ist sehr interessant, denn der Gast bewegt sich fast Ausschließlich im Dunkeln, wo wie die versteckten Juden über Monate lebten.

Ein Holzgebäude mit einer gläsernen Stirnseite und Giebel
Das Gebäude der Žanis-Lipke-Gedenkstätte ist aus Holz und hat nur an der Stirnseite Glasfenster
An einem Holztor sind eine Klingel, eine Gegensprechanlage und die Öffnungszeiten des Museums
Der Eingang in das Museum

Kalnciems-Viertel

In Pārdaugave, dem der Altstadt gegenüberliegenden Stadtteil auf der anderen Seite Seite der Daugava, ist das Kalnciems-Viertel. Hier stehen viele Holzhäuser, die die Holzarchitektur des 19. Jahrhunderts repräsentieren. Einige sind bereits restauriert, andere liegen noch im Dornröschenschlaf. Es gibt immer mehr Förderer, die die historische Atmosphäre des Viertels bewahren möchten. Wir entdecken eine Hof mit mehren Gebäuden, die einen Sportladen mit Werkstätten und Freizeitangebot beherbergen.

In einen gepflasterten Hof ist eine Fahrradwerkstatt und Werkzeug, mit dem der Kunde selbst reparieren kann
Im Hof des Sportgeschäfts Dabnīca sind Fahrradwerkzeuge für Kunden frei zugänglich. Bernhard nutzt die Gunst der Stunde, um sein Fahrrad aufzupumpen
Ein Kletterturm aus Holz steht auf einer Wiese
Auf einer Wiese nebenbei ist ein Kletterturm
Zwei aus Baumstämmen gearbeitete hohe Gesichter stehen auf einer Wiese
Lettische Schnitzkunst mal anders – Kunst beim Kletterturm
Vor einem braunen Holzhaus mit weißen Absetzungen sind verschiedene Essenstände aufgebaut
Eigentlich sind wir wegen der restaurierten Holzhäuser ins Kalnciems-Viertel gefahren. Musik und Essen verlocken uns zum Abendessen
Ein Holzhaus hat unter reine großzügigen Terrasse eine Art Wintergarten
Wein und Café – eine gute Zusammenstellung – aber auch die Bauart des Hauses gefällt mir
In einem Garten steht unter hohen Bäumen ein Holzhaus mit einem runden Erker
Blick über den Zaun – noch ein schönes Haus

Jugendstil in Riga

Etwa ein Drittel des Stadtzentrums von Riga besteht aus Jugendstilhäusern. Wir konzentrieren uns auf die „Hauptstraßen“, die Umgebung der Alberta iela und der Elizabetes iela. Bernhard lässt sich irgendwann zu dem Ausruf verleiten: „Das ist ja schöner wie in Wien am Ring!“ Und das heißt ja was für einen Österreicher! Sehr viele Gebäude sind im August 2020 eingerüstet und werden restauriert. Wir haben das Glück, das einige ArbeiterInnen gerade vor einem beinahe fertigen Haus stehen und uns beim Fotografieren und staunen beobachten. Ein Arbeiter, der wohl Stuckarbeiten restauriert, winkt uns heran und führt uns in ein Treppenhaus. ER versteht weder Deutsch noch Englisch, aber alle Gesten zeigen, wie stolz er auf seine Arbeit ist. Wir loben ihn und die Arbeit seiner KollegInnen mit anderen Gesten, was ihn sichtlich freut.

Ein weißes hohes Haus mit Jugendstilverzierungen
Bordürenschmuck am Haus
Ein Ovales Giebelfenster ist mit Bordüren geschmückt
Ein interessant gestalteter Giebel
Ein helles Jugenstilhaus mit roten länglichen Absetzungen
… und dann der blaue Himmel dazu …
Mit Gold und Stuck gestaltete Decke im Treppenhaus
Bei einem in Renovierung begriffenen Haus führt uns ein Arbeiter ins Treppenhaus und zeigt uns stolz seine Arbeit und die seiner KollegInnen. Hier die Decke des Treppenhauses
Ein freier Raum in einem Treppenhaus
Im ersten Stock des Treppenhauses vereinigen sich die Zugänge der zwei Eingangstüren zu einem großen Raum
Ein renoviertes und ein unrenoviertes Jugenstilhaus stehen nebeneinander
Renoviert in voller Pracht und unrenoviert im Dornröschenschlaf – die Restaurierung kostet
Säulen Türmchen Stuck an einem Jugendstilhaus
Säulen, Türmchen, Stuck, Figuren und Schmiedeeisen – wunderbar kombiniert
Drei Balkone an den Ecken nach oben fotografiert
Reich verzierte Eckbalkone
Ein großes helles Jugendstilhaus mit rotem Dach
Das Haus wirkt nicht so prunkvoll und protzig und hat trotzdem wunderschöne Details
Auf der rechten Straßenseite stehen im Schatten viele Jugendstilhäuser
Die Straße Alberta iela – geballter Jugendstil
Ein Haus mit weißen Verzierungen ist mit blauer Farbe abgesetzt
Ein wunderschönes blau, dass die weißen Verzierungen noch hervorhebt
Über einer rotweißen Fassade erheben sich weiße Türmchen
Der Bildausschnitt kommt mir beinahe maurisch vor
Ein helles Haus mit Türmen und schwarzem Dach und einer goldenen Bordüre
Absetzungen in Gold, Türme … einfach wunderschön
Eine Dachecke ist mit einer Art Gaube gebaut, die aufwendig verziert ist
Allein das Eckzimmer im Giebel – welche Arbeit und Zierde für diesen Raum, der natürlich im Gesamtzusammenhang das Hauskunstwerk abrundet
Ein Oberleitungsbus vor einem Jugendstilhaus
In Lettland fahren in den größeren Städten Oberleitungsbusse. Die Oberleitung versorgt die Busse mit Strom. So fahren sie in der Stadt emissionsfrei

Wir fahren zurück zum Parkplatz und passieren noch einige interessante Dinge.

Goldene Kupplen auf einer Kirche
Die goldenen Kuppeln der Orthodoxen Geburtskathedrale. In der Sowjetzeit wurde die Kirche als Planetarium und Restaurant genutzt

Wir haben das Glück, in dieser Corona Zeit, in den Baltischen Staaten unterwegs zu sein. Hier gibt es nur wenige Fälle von Covid-19. Wir halten Abstand, versuchen, Menschenmengen aus dem Weg zu gehen, waschen Hände – nur Masken tragen wir keine, denn bei weinigen Menschen ist das nicht notwendig. Trotzdem die Pandemie in Lettland zwar Vorsichtsmaßnahmen erfordert, aber keinen Lockdown und obwohl es nur wenige schwerwiegende Krankheitsverläufe gibt, steht in Riga bereits ein Covis-19-Denkmal für die im medizinischen Bereich Tätigen.

Ein Denkmal, wie eine Ärztin gekleidet, mit Mundschutz und Handschuhen
In Riga steht bereits ein Covid-19 Denkmal – zu Ehren der Ärzte und des Pflegepersonals bei der Pandemie
Eine Tafel dankt dem medizinischen Personal weltweit
Diese Tafel steht beim Covid-19-Denkmal

Riga ist eine unglaublich lebhafte Stadt, in der man Wochen mit Staunen verbringen kann. Wir haben, außer der Žanis-Lipke-Gedenkstätte, keine Museen besucht – obwohl die sicherlich auch sehenswert wären. Aber, wir kommen wieder!

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