Von Morella ins Ebrodelta

Von Morella ins Ebrodelta

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Die Stadt Morella hat eine völlig intakte Stadtmauer mit einem imposanten Tor. Die Stadt ist mit drei Seiten um den hohen Festungsberg angelegt. In den engen Gassen des Städtchens fühlen sich heute noch über 2.000 Bewohner und deren Besucher wohl. Ein Panoramaweg umgibt den Festungsberg im Norden.

Wohnmobil-Stellplatz Morella

Stadtrundgang Morella

Am Morgen radeln wir zum Aquädukt im Westen der Stadtmauer. Es wurde im Jahr 1318 errichtet und versorgte die in Terrassen angelegten Felder rund um die Stadt mit Wasser. Von dieser Stelle blickt man zu den Felsen, an der die erste Stadt Morella gelegen hat, bevor sie an diesen Berg umgesiedelt wurde. Hinter dieser Morella Primera liegen die Höhlenmalereien von Morella la Vella.

Das Aquädukt mit der Eremitenkirche, dahinter ein Hügel mit einem Sendemast
Unterhalb des Aquädukts ist rechts eine Eremitenkirche angesiedelt
Durch das Aquädukt ist der Felsen zu sehen, um den die erste Stadt Morella lag
Durch das Aquädukt ist der Felsen zu sehen, um den die erste Stadt Morella lag
Durch einen Bogen des Aquädukts ist das Stadttor in der Stadtmauer zu erkennen
Das mächtige Stadttor in der Stadtmauer durch einen Bogen des Aquädukts

Wir fahren zum mächtigen Tor der Stadtmauer und orientieren uns auf dem Stadtplan, der neben einer öffentlichen Toilette angebracht ist.

Der Stadtplan von Morella auf einer öffentlich zugänglichen Schautafel
Vor dem großen Stadttor ist der Stadtplan von Morella auf einer Schautafel

Meine Brille ist am Nasenbügel kaputt und eine nette Einwohnerin der 2.000 Einwohner Stadt möchte uns zum Optikerladen bringen. Auf einer breiten Promenade spazieren wir mit spektakulären Aussichten im Norden um die Stadt. Links der Promenade zieht sich Wald zur Festung hinauf. Unterhalb der Promenade, beinahe beim westlichen Eingangstor sind die Schulen und Kindergärten der Stadt in den Berghang eingefügt.

Die Stadt Morella von Norden. Links ist das Stadttor, die zugewandte Nordseite des Berges ist bewaldet
Morella von Norden. Links das Stadttor und rechts in den Berg eingefügt die Schulen von Morella

Durch das westliche Doppeltor Tor gelangen wir in die Altstadt.

Das kleine Stadttor im Westen ist durch ein vorderes Tor extra geschützt
Von der Nordpromenade kommt man durch das doppelte westliche Stadttor in die Stadt

Eine Sonnenuhr auf dem Platz hinter dem Tor ist modern gestaltet.

Auf einem Platz ist eine Stahlkonstruktion als Zeiger der Sonnenuhr. Weißgemalte Stadthäuser mit Balkonen stehen um den Platz
Die Sonnenuhr ist ein modernes Kunstwerk

Wir passieren ein mächtiges Tor in einer Hausmauer und können einen Blick hinter das Tor erhaschen.

Ein rundgebogenes hölzernes Eingangstor, ein Flügel ist geöffnet und erlaubt den Blick in das Innere, das im Schatten verborgen bleibt
Trotzdem das Tor offen ist, bleibt das Innere im Schatten verborgen
Dieser Vorraum verbirgt sich hinter dem hölzernen Eingangstor. Geschnitzte weitläufige Haustüren, über einer ein Balkon, darüber eine Balkendecke. Große Tonvasen sind mit Trockenblumen versehen
Dieser Vorraum verbirgt sich hinter dem hölzernen Eingangstor

Unsere nette Führerin bringt uns zum Optiker. In wenigen Minuten ist mein Brillenproblem für zwei Euro behoben.

Ein Optikerladen in der Stadt Morella
Die nette Optikerin hat mein Brillenproblem beseitigt. Der Laden liegt an der Plaza in der Nähe des westlichen, kleinen Stadttores

Ein Platz mit Bistro, öffentlicher Toilette und Spielplatz ist neu angelegt. Die Toilette ist mit einem Hinweisschild versehen.

Ein Hinweisschild erklärt die Benutzung der Toilette
Es gibt anscheinend Erklärungsbedarf

Wir schlendern auf der unteren Straße durch die Stadt. Unsere Eindrücke nun als Bilderfolge:

Eine Straßenecke mit steilen, treppenartigen Straßen bergab
Die Straßenecken sind spannend angelegt
Die Traufe am Dach ist mit Schnitzereien versehen
Der Blick nach oben offenbart die schönen Schnitzereien der Dachtraufen
Eine schöne geschnitzte Haustür unter einer Arkade
Die Betrachtung aller schön geschnitzten Haustüren alleine würde einen Stadtrundgang in Morella lohnen
Die Decke der Laubengänge sind unterschiedlich gestaltet. Im Vordergrund mit schön bemaltem Gips, im Hintergrund eine einfache Balkenkonstruktion
Auch in den Laubengängen lohnt sich der Blick nach oben
Eine enge Innenstadtgasse. Die Häuser bilden Arkaden über dem Gehweg. In jedem Stockwerk der Häuser ragen Balkone über die Straße
Eine typische Altstadtgasse in Morella. Arkaden überdachen die Gehwege und Eingänge in die Geschäfte
Gewebte Ponchos, die in Morella hergestellt werden, sind in einem Schaufenster ausgestellt
Die Ponchos nennen sich Manzas Morellanas – mich erinnern sie an südamerikanische Ponchos
In einem Geschäftsregal sind versteinerte Fossilien zum Verkauf ausgestellt
Morella lag ehemals im Meer – vor vielen Millionen Jahren. Die Fossilienfunde machen das deutlich
In einem Geschäftsregal sind versteinerte Fossilien zum Verkauf ausgestellt
Ob bei den Preisen die Fossilien echt sind?
Unterschiedliche Baustile in der Altstadtgassenecke von Morella
Alte und neue Häuser ergänzen sich sehr gut
Blick in einen Kräuterladen in der Altstadt von Morella. Davor stehen Wannen und Körbe mit unterschiedlichen Kräutern
Der Eingang in den Kräuterladen in Morella
Inmitten der engen Altstadtgasse liegt sogar ein Möbelgeschäft
Wie das Möbelgeschäft inmitten der engen Gassen an seine Waren kommt?
Eine steile Treppe verbindet die Altstadtgassen
Die Verbindungen zwischen den Gassen sind steile Treppen, hier die Traversia Meson
Eine reich geschnitzte Dachtraufe, darunter ein Balkon. Rechts davon das Giebelkreuz auf einer kleinen Kirche
Wieder lohnt der Blick wegen der Traufverzierung nach oben. Und ich entdecke die kleine rotgestrichene Kirche inmitten der Häuserzeile

Im Rathaus entdecken wir einige Figuren, die beim Fest „Corpus Christi“ in der Prozession getragen werden. In Valencia haben wir solche Figuren schon im Museum „Museo del Corpus“ gesehen. Die Figuren stehen auf Holzgestellen. Bei der Prozession schlüpfen Männer unter die Kleidung der Puppen und tragen diese mithilfe der Holzgestelle auf ihren Schultern. Die Schilder informieren uns, dass die Figuren hier in Morella zwischen 47 und 62 kg wiegen. Eine körperliche Herausforderung für die Träger.

Die Figuren für die Prozession beim Fest „Corpus Christi“ sind im Eingangsbereich des Rathauses ausgestellt
Die Figuren für die Prozession beim Fest „Corpus Christi“ sind im Eingangsbereich des Rathauses ausgestellt

Beinahe am Stadttor angekommen entdecken wir in einer Bäckerei noch eine weitere Spezialität der Stadt.

Eine Markise schützt das Schaufenster der Spezialitätenbäckerei vor der Sonne
In dieser Bäckerei gibt es Spezialitäten aus Morella
In einer Bäckerei werden die Backspezialitäten Morellas im Schaufenster ausgestellt
Die gebackene Spezialität – Baiser mit Haselnüssen – nennt sich Hechas con Horno de Leña

Wir kaufen die Spezialität und sind am mächtigen Stadttor angekommen.

Das Stadttor mit zwei Türmen von der Stadt aus
Von der Bäckerei präsentiert sich das Stadttor auch sehr mächtig

Wir radeln zurück zum Wohnmobilstellplatz und machen noch einen Ausflug nach Morella la Vella zu den Höhlenmalereien. Der Weg dorthin ist nicht asphaltiert und wir sind mal wieder froh über unser nur 3,5 t leichtes und unter 6 m langes Wohnmobil.

Eine unbefestigte Straße wird von einem in die Straße gelassenen Weidegitter unterbrochen
Weidegitter unterbrechen die Gravelroad nach Morella La Vella
Die unbefestigte Straße teilt sich. Ein Stein mit einem roten aufgemalten Pfeil zeigt nach links zur Zufahrt Morella la Vella
Der Pfeil zeigt den Weg nach Morella la Vella
Ein Schild im Vordergrund zeigt den Weg zu den Anlagen mit den Felszeichnungen Morella La Vella, die im Hintergrund liegen
Vom Parkplatz ist die Anlage Morella La Vella zu sehen
In Morella La Vella führt eine Stahlgitterkonstruktion an den oberen Felsen entlang
Über die Stahlgitterkonstruktion an den oberen Felsen gelangt man eventuell in die Höhlen?

Die GPS-Koordinaten der Anlage Morella La Vella:
N 40.62325° W 0.09248° oder
40°37’23.7“N 0°05’32.9“W

Leider sind wir außerhalb der Saison da und die Anlage geschlossen. Da die Touristinformation am Montag ebenfalls geschlossen hatte, konnten wir das nicht erfragen. Die Fahrt hat sich trotzdem gelohnt, allein wegen der Aussicht zurück nach Morella von Norden aus.

Fahrt über die Weinregion Do Terra Alta

Bernhard hat die Weiterreise über die Weinregion „Do Terra Alta“ zum Ebrodelta geplant. Wir fahren auf der N 232 nach Norden. Am höchsten Punkt, dem Puerte Torre Miro auf 1.204 m, meine ich, die schneebedeckten Pyrenäen zu erkennen.

Bergab ist die Gegend wie auch bergauf von Viehzucht geprägt, einige Wursträuchereien zeugen davon ebenso wie die Verkehrsschilder mit Warnungen vor Weidevieh. Wir biegen auf die A 1414 und fahren über Valderrobres weiter nach Nordosten. In der Nähe von Horta de St. Joan finden wir eine Bodega, die leider am Montag Ruhetag hat. Nun folgen wir der T 334 und fahren an wunderschönen Gebirgsketten vorbei. Laut Landkarte ist das die Sierra de l’Espina mit beeindruckenden Felsen.

Hinter blühenden Bäumen sind Berggipfel
Blühende Landschaften mit felsigen Gipfeln, so wie ich es mag. Die Berge der Sierra de l’Espina von Westen
Hohe Felsberge erscheinen glatt geschliffen
Sieht nach „Big Wall“ aus – Berge der Sierra de l’Espina

In Bot führt die Hauptstraße an der Winzergenossenschaft vorbei. Wir dagegen halten an, denn wir wollen unseren Weinvorrat auffüllen.

Aus Fliesen ist die Werbetafel an der Mauer der Winzergenossenschaft Josep gefertigt
Eine schöne Fliesenarbeit ist die Werbetafel der Winzergenossenschaft Josep
Das Wohnmobil der Bloggerin parkt vor der Winzergenossenschaft in Bot
Das Wohnmobil der Bloggerin parkt vor der Winzergenossenschaft in Bot

In der Winzergenossenschaft wird nicht nur Wein verkauft, sondern die Weinbauern haben alle außerdem Olivenbäume. Eine eigene Mühle der Genossenschaft presst das Öl heraus. So werden die Oliven und Olivenöl ebenso angeboten. Wir decken uns mit den leckeren regionalen Köstlichkeiten ein. Der tägliche Tafelwein kann auch in Kanister abgefüllt werden, wir kaufen den Wein aber lieber in kleineren Mengen in Flaschen.

Der Verkaufsraum der Winzergenossenschaft in Bot
Es werden überwiegend Produkte der Winzergenossenschaft angeboten
Der Verkaufsraum der Winzergenossenschaft mit Probierecke und Kasse
Die Theke ist die Weinprobierecke
Eine Abfüllanlage für Kunden, die eigene Kanister mit Wein füllen wollen
Statt in Flaschen, könnten wir den Wein auch in Kanistern mitnehmen

Über Gandesa biegen wir nach Südosten ab und folgen erst der C 43 bis zum Ebro, dann der C 12 bis Amposta am Beginn des Ebrodeltas. Unterwegs haben wir einen schönen Blick auf die andere Seite der Sierra de l’Espina.

Über die landwirtschaftlich genutzte Ebene geht der Blick zur Sierra de l'Espina
Von Osten präsentiert sich die Sierra de l’Espina in anderer Blickweise

Wir wollen auf den Campingplatz in Eucaliptus im Südosten des Ebrodeltas und folgen der TV 3405 bis zum Ziel. Der Platz hat leider geschlossen und so stellen wir uns direkt unter das Verbotsschild 21-9 Uhr für Campingfahrzeuge, zu den etwa 20 anderen Wohnmobilisten. Außerhalb der Saison scheint das erlaubt zu sein.

Stellplatz in Sichtweite des geschlossenen Campingplatzes
GPS:
N 40.65588° E 0.78203° oder
40°39’21.2“N 0°46’55.3“E

Beschreibung „Stellplatz“

Du bist mit dem Wohnmobil unterwegs. Dann ist der WoMo-Reiseführer Ost-Spanien genau der richtige Begleiter für Dich. In meinen Empfehlungen erfährst Du mehr oder Du bestellst ihn hier.

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Von Onda über El Maestrat nach Morella

Von Onda über El Maestrat nach Morella

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Wir reisen durch die Region Alt Maestrat, nordöstlich von Valencia. Mittelalterliche Städte, in denen die Zeit stehengeblieben scheint, liegen auf unserem Weg. In Culla ist uns das Glück besonders hold. Genau an unserem Besuchssonntag findet das Festival des Schwarzen Trüffel statt, der reichlich in dieser Region Spaniens wächst.

Fahrt von Onda nach Culla

Am Sonntag fahren wir von Onda auf der CV 191 Richtung Ribesalbes. Es geht durch blühende Mandelhaine in der Ebene dahin.

Blühende Mandelbäume stehen vor niedrigen bewaldeten Bergen
Rosa Wolken bedecken die Landschaft – blühende Mandelbäume
Ein Stausee zieht sich hinter Bäumen in den Hintergrund
Bei Ribesalbes passieren wir einen Stausee

Wir passieren den Stausee und folgen der Straße CV 188 nach Alcora. In der Gegend werden viele Fliesen gefertigt, es gibt etliche Fabriken und somit Arbeitsplätze für die Bevölkerung. In Alcora halten wir uns Richtung Cortes und Llucena und nach circa 4 km auf der CV 165 Richtung Azeneta des Maestrat und folgen dem kurvigen Verlauf des Bergsträßchens.

Eine felsige mit niederem Gesträuch bewachsene Schlucht
Diese Schlucht passieren wir hinter Costur

Einige Motorradfahrer sind unterwegs, weniger Fahrradfahrer als gestern. Wir fahren auf der CV 165/CV 171 durch Atzeneta und folgen wieder der CV 165 Richtung La Torre de en Bescora durch Mandel- und Olivenhaine.

Ein Turm auf einem Berg ist von Häusern auf der Kuppe umgeben. Unterhalb der Stadt sind terrassierte Felder angelegt
Die Stadt Atzeneta del Maestrat passieren wir nur
Blühender Ginster und blühende Mandelbäume vor einem bewaldeten Hügel
Die Mandelbäume blühen mit dem Ginster um die Wette
Über bewaldete Hügel ist rechts eine Stadt und links hinten ein hoher Berg zu sehen
Unser Blick schweift nach Benafigos und einem Gebirgszug dahinter

Wir biegen auf die CV 166 Richtung Culla ab, mit dem Schild „Parc miner el Maestrat“.

Culla

Aus Naturstein gemauert erhebt sich die Stadt Culla rund um einen kleinen Felsberg. Der Kirchturm ragt darüber hinaus
Ansicht der Stadt Culla von unserem Parkplatz

Unseren Stadtrundgang von unseren Parkplatz habe ich für Dich in Komoot aufgezeichnet.

In Culla ist viel los, es sind an diesem dritten Wochenende im Februar 2020 die Tage des schwarzen Trüffel. Die Region Alt Maestrat ist für ihren schwarzen Trüffel bei den Kennern berühmt. Eigentlich wollten wir nur die historische Altstadt mit der Festungsanlage besichtigen. So aber kommen wir in den Genuss, Trüffelhunden beim Suchwettbewerb zuzuschauen und einige regionale Köstlichkeiten zu probieren.

Galerie

Eingeschweißte Würste und Schinken, Brotaufstriche und Schokoladen werden an einem Marktstand der „Schwarzen Trüffel Messe“ verkauft
Regionale Spezialitäten werden beim Markt des Schwarzen Trüffels angeboten
Schwarzer Trüffel liegt aufgehäuft auf einer Glasplatte. Zwei Schwarze Trüffel sind unter Glashauben
Schwarzer Trüffel ist eine Spezialität der Region Alt Maestrat. Die Trüffel unter den Glashauben kosten 37 € (links) und 25 € (rechts)
Schwarze Trüffelknollen werden auf silberfarbenen Deckeln zum Verkauf präsentiert
Schwarzer Trüffel – die Messe am 3. Februarwochenende zeigt und verkauft schöne Exemplare
Parzellen sind mit Plastikzäunen abgeteilt. In den Parzellen sind schwarze Trüffel vergraben, die von Trüffelhunden und ihren Besitzern gefunden werden müssen
In den Parzellen müssen Trüffelhunde die versteckten Trüffel suchen. Leider sind die zwei Suchhunde beinahe von den vielen Menschen verdeckt

Die gesamte Gegend des „El Maestrat“ gehörte geschichtlich zu den Tempelrittern, die Festungen auf den Berggipfeln im Rund zeugen davon.

Wir durchstreifen die Stadt bei einem Spaziergang. Überall im Ort gibt es Hinweistafeln zur Geschichte und Stadtpläne, die auf die Besonderheiten der Stadt hinweisen.

Der Stadtplan von Culla mit interessanten Sehenswürdigkeiten auf einer öffentlich zugänglichen Schautafel
Mit den Erläuterungen des Stadtplans lässt sich Culla gut entdecken
In Culla stehen an geschichtlich interessanten Stellen Informationstafeln
Erklärungstafeln an interessanten Stellen informieren Besucher über die Geschichte der Stadt Culla

Wir durchstreifen die Stadt und mit ihren kleinen Gässchen und verwunschenen Winkeln.

Eine gepflasterte Altstadtgasse in Culla mit hohen aus Naturstein gemauerten Häusern
Eine der typischen gepflasterten Altstadtgassen in Culla
Eine steile Natursteintrappe als Durchgang durch die Stadthäuser führt zur oberhalb gelegenen Gasse
Durchgangstreppen ermöglichen den kurzen Zugang zur oberen Gasse
Der Altar in der Kirche von Culla hat ein helles Altarbild mit einer Heiligenfigur in der Mitte
Der Altar in der Kirche in Culla
Die Kuppel der Kirche ist mit Heiligenfiguren bemalt
Die Kirchenkuppel in Culla ist mit Heiligenfiguren bemalt
Eine Dachtraufe ist reich verziert nach außen gemauert. Unterhalb des Daches ein mit geschmiedeten Eisengittern verzierter Balkon
Ein Blick nach oben lohnt in spanischen Städten fast immer. Die Dachtraufen sind so oft sehr kunstvoll gestaltet
Ein Torbogen und eine aus Naturstein gemauerte Gewölbedecke
Der gotischer Torbogen ist eines der ältesten erhaltenen Gebäudeteile Cullas
Mit kleinen Steinen ist ein Muster in die Plaza gepflastert
Die Pflasterer in früherer Zeit haben sich für die Plaza ein schönes Muster ausgedacht
Eine Regenrinne an einem aus Naturstein gemauerten Haus endet in einem Gartenschlauch mit drei Ausgängen
Die Regenrinne erinnert an ihrem Ende an einen dreiköpfigen Drachen

Wir steigen hinauf zu den Resten der Festung. Die Dächer der Stadt breiten sich unter uns aus. Der Blick schweift weit über das Land. Weit im Norden liegt Ares del Maestrat, das Städtchen wollen wir später am Tag erkunden.

Unterhalb des Burgbergs von Culla liegt die verschachtelte Altstadt mit roten Ziegeldächern
Vom Burgberg ist die verschachtelte Anlage der Stadt gut zu erkennen
Von einem Berg geht der Blick über terrassierte Kulturlandschaft über die Ebene. Im Hintergrund weitere hohe Berge
Vom Burgberg in Culla können wir den Burgberg von Ares de Maestrat bereits sehen
Auf einem Platz vor einem Gebäude stehen geparkte Autos und das Wohnmobil der Bloggerin. Im Hintergrund karge Berge
Trotz Trüffelmesse haben wir unterhalb der Stadt Culla einen Parkplatz für unser Wohnmobil gefunden

Fahrt von Culla nach Ares del Maestrat

Von Culla folgen wir der Straße CV 166 weiter und halten im mittlerweile recht unbewohnten Ort „La Font d´en Segures“. viele Hotels, Appartementhäuser und selbst die Therme sind geschlossen. Wir finden die Ursache nicht heraus. Nur einen Kilometer später passieren wir Benassal und folgen der Straße tief hinab in die Ebene. Dort folgen wir links der CV 15, nun wieder steil hinauf, durch dicht blühenden Ginster nach Ares del Maestrat.

Ein Berghang ist mit brühendem Ginster bewachsen. In der Bildmitte zieht sich eine Straße durch, darüber verliert sich der Ginster in Felsen
Die Straße wird von blühendem Ginster gesäumt

Ares del Maestrat

Die Stadt Ares liegt unterhalb des Festungsberges
Der Festungsberg ragt über die an den Berg geschmiegte Stadt Ares hinaus
Sicht gedrängt stehen die meist weiß getünchten Häuser auf dem Bergrücken, der sich nach links vom Festungsberg zieht
Sogar an die Felsen sind einige Häuser angebaut

Auch hier spazieren wir durch die Stadt mit Aufzeichnung in Komoot und hinauf zur Festungsanlage. Hier sind nur mehr zwei Mauerreste der alten Festung übrig.

Ein roter Hinweispfeil zeigt in eine schmale Altstadtgasse zur Burg
Hier geht’s zur Burg in Ares el Maestrat
Eine eisenbeschlagene Tür mit genieteten Mustern ziert die Kirche von Ares
Die Kirchentür von Ares de Maestrat
Vor einem Hauseingang ist etwa einen Meter hoch ein Brett gegen die Haustür gelegt
In den meisten Altstädten sind die Haustüren so oder ähnlich abgesichert. Wir wissen nicht warum?
Denkmal für König Jaume I in Ares
Die Stadt verdankt König Jaume I viel – ein wunderschönes modernes Denkmal
Unter den Resten der Burganlage liegt der Eingang zum Museum von Ares
Das Museum liegt unter den Resten der Burganlage und hat leider geschlossen
Eine Treppe aus Eisen überwindet die erste Felsenstufe zur Burg
Die Eisentreppe wirkt sehr martialisch und führt über die erste Stufe des Festungsberges
Auf einem steinigen Plateau steht ein alter Mauerrest, der von einer Stützmauer gehalten wird. Reste der ehemaligen Burganlage
Viel ist von der Festung in Ares de Maestrat nicht übrig
Terrassierte Hänge führen in ein Tal. Im Hintergrund Bergketten. Auf einem Berg liegt die Stadt Culla
Blick zurück nach Culla. Die kurvige Straße ist rechts im Bild zu erkennen

Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt, die Berghänge sind überall terrassiert. Aber jetzt im Februar ist es sehr trocken, die Bäche und kleinen Flüsse führen kein Wasser. Auf einer Tafel werden die Bewässerungsanlagen der früheren Zeit dargestellt, die heutzutage außer Betrieb sind. Die wunderschöne Landschaft liegt auf immerhin über 1.100 Höhenmetern.

Wir entschließen uns, weiter nach Morella zu fahren. Kurz folgen wir der CV 15 Richtung Villafranca und dann der CV 12 nach Morella. Viehzucht prägt die Hochebene, vereinzelt sehen wir Kühe mit Glöckchen und einmal sogar Schafe. Aber auch hier herrscht eine enorme Trockenheit, obwohl wir an manchen Stellen Schneereste sehen. Sicherlich sollte jetzt im Februar noch viel Schnee liegen, der später die Bäche füllt. Wir treffen auf die N 232, der wir nach links Richtung Morella folgen, mit spektakulären Ausblicken auf die mittelalterliche Stadt. Die Stadtmauer ist noch komplett erhalten, oben auf dem Berg thront wieder eine Festung.

Morella

Die Stadt Morella zieht sich um einen Festungsberg. Die Stadtmauer ist noch komplett erhalten
Die mittelalterlich anmutende Stadt Morella. Die Stadtmauer ist völlig intakt und neue Häuser befinden sich darin
Die Stadt Morella zieht sich um einen Festungsberg. Die Stadtmauer ist noch komplett erhalten
Die Windräder im Hintergrund verweisen auf die Neuzeit der mittelalterlichen Stadt Morella
Die Sonne ist hinter Morella untergegangen und umhüllt die Stadt mit einem orangen Lichtkranz
Abendstimmung mit der Stadt und dem Aquädukt

Direkt gegenüber der Altstadt, rechts der N 232 ist der Wohnmobilstellplatz ausgeschildert. Wir finden einen Platz an einem blühenden Mandelbäumchen. Gegenüber die Altstadt, rechts davon das Aquädukt von 1318, das für die Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen zuständig war.

Das Wohnmobil der Bloggerin steht an der Begrenzungsmauer des Wohnmobilstellplatzes. Ein blühendes Bäumchen verdeckt ein wenig die Aussicht auf die Festungsstadt
Wir genießen die Aussicht auf die Altstadt mit einem spanischen Bier

Wohnmobilstellplatz Morella

Stellplatzbeschreibung zusammengefasst

Kostenloser, sehr schön angelegter fast ebener Platz mit Kies und Grasbelag. Ent- und Versorgung vorhanden, ohne Kosten.

GPS:
N 40.62325° W 0.09248° oder
40°37’23.7“N 0°05’32.9“W

Vom Stadttor aus ist der Wohnmobilstellplatz auf einem gegenüberliegenden Hügel
Vom Stadttor aus präsentiert sich der Wohnmobilstellplatz auf einem gegenüberliegenden Hügel
Der Wohnmobilstellpatz in Morella ist eben mit Bäumen angelegt und gekiest. er liegt gegenüber der Stadt
Der kostenlose Wohnmobilstellplatz in Morella ist wunderschön angelegt
Das Wohnmobil der Bloggerin steht am Entsorgungsplatz in Morella
Die Stellfläche des Entsorgungsplatzes ist leider etwas zu schmal gestaltet, wenn wir vorschriftsmäßig stehen, fließt unser Grauwasser leider nicht ab

Morgen werden wir uns das Städtchen anschauen – heute ist erst mal relaxen angesagt!

Du bist mit dem Wohnmobil unterwegs. Dann ist der WoMo-Reiseführer Ost-Spanien genau der richtige Begleiter für Dich. In meinen Empfehlungen erfährst Du mehr oder Du bestellst ihn hier.

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