Newsletter Juli 2020

Newsletter Juli 2020

Dieser Blogbeitrag kann unbezahlte Werbung enthalten. Auf meinen Bildern und Videos trage ich Kleidung und Ausrüstung, deren Brands sichtbar sein können. Ich beschreibe Destinationen namentlich, sonst kann ich nicht über sie berichten. Wer mir Werbung bezahlt, entnimm bitte unter Zusammenarbeit.

Hallo,

der Juni hat uns allen einige Corona-Lockerungen gebracht. Je nach Bundesland verschieden, manchmal sogar wieder Einschränkungen. Wer reisen möchte, muss sich immer informieren, für jedes Bundesland uptodate sein. Zum 15. Juni wurden von der Bundesregierung Reisewarnungen in einige Länder aufgehoben. Wer möchte, kann ins europäische Ausland. Unsere Abreise zur Ostsee planten wir für den 24. Juni.


So einfach kann es sein – eine behindertengerechte öffentliche Toilette, die sogar geöffnet hat!
Wir stehen an der Altstadtspitze, die in die Mündung des Inn in die Donau hineinragt

Donauradtour

Etappen 6 bis 8

Bereits im Mai habe ich von den Etappen 1 bis 5, von Donaueschingen bis nach Ingolstadt berichtet. Am Pfingstmontag startete unsere 6. Etappe in Ingolstadt.

Die Berichte der Etappen 6 bis 8 (und 1 bis 5) findest du hier. Unsere Etappen habe ich täglich mit Komoot aufgezeichnet. Die Touren sind in meinen Beiträgen auf reisepunsch.de eingebunden oder direkt auf meinem Komoot-Account zu sehen und eventuell auch nachzuradeln?


Österreich hatte bereits zum 5. Juni die Grenzen aufgemacht und wir verbrachten einige private Tage rund um Salzburg. Die Salzburger Stadtwanderungen, die ich in meinem Salzburger Adventsblog angekündigt hatte, waren allerdings noch nicht möglich. Auf der Rückreise haben wir (Achtung Werbung!) uns bei der Firma Riedel in Markt Indersdorf, die uns im Mai die Reisemobilsitze ausgetauscht hatte, die bestellten Aufbaubatterien einbauen lassen und den Verschluss einer Außenklappe, wieder zuvorkommend und reibungslos.

Reisepunsch.de möchte nicht nur von großen Reisen berichten. Ausflüge in die nähere Umgebung sind ebenfalls Bestandteil.

Wandern im Taunus

Eine meine Töchter wohnt am Taunus, unterhalb des Feldberges. Seitdem sie dort wohnt, möchte ich gerne zum Feldberg hinaufwandern. Diese Wanderung haben wir an einem Junisonntag gemacht. Der Samstag war sehr heiß, der Sonntag in der Ebene schön warm, wenn auch bewölkt. Was 600 Höhenmeter im Mittelgebirge mit der Temperatur machen, kannst Du hier nachlesen

Oder Du wanderst die Tour mit Komoot nach.

Der Fernmeldeturm markiert den BU Der Fernmeldeturm markiert den Großen Feldberg im Taunus. Er ist von weithin sichtbar und begleitet mich seit meiner KinGroßen Feldberg im Taunus. Er ist von weithin sichtbar und begleitet mich seit meiner Kin
Der Fernmeldeturm markiert den Großen Feldberg im Taunus. Er ist von weithin sichtbar und begleitet mich seit meiner Kindheit

Ein Wohnmobil in der Seitenansicht mit aufgeklebtem Schriftzug
Das www.reisepunsch.de prangt unübersehbar auf der Beifahrerseite

Werbung für Reisepunsch.de

Wir fahren nun auch Werbung! Werbung für Reisepunsch.de. Auf unserem PKW und auf unserem Wohnmobil. (Achtung Werbung!) Die Firma Klebefisch.de lieferte die Klebefolien in hervorragender Qualität. Mit der Video-Anleitung auf YouTube konnten wir den Schriftzug selbst aufkleben. Zum Bericht über diese für mich aufregende Situation geht es hier.


Am 22. Juni hat Bernhard unsere Solaranlage im Wohnmobil in Landau, (Achtung Werbung!) bei der Firma Caratec, prüfen lassen. Ein Regler wurde ausgetauscht, nun fließt wieder Solarstrom zu den Aufbaubatterien, die unseren Innenraum mit Strom versorgen. Nun war das Wohnmobil startklar und wir auch. Die Anreise zur Ostsee sollte nicht auf der üblichen Route – Frankfurt – Hannover – Lübeck sein. Den Ostseeabschnitt von Lübeck nach Stralsund kennen wir bereits von einer Fahrradtour. So legten wir die Anreise über die Rhön und Thüringen nach Mecklenburg-Vorpommern fest.


Kreuzberg

Zwei hölzerne Liegestühle stehen vor den drei Kreuzen des Kreuzbergs
Die Liegestühle haben wir für ein Schläfchen okkupiert. Im Hintergrund die drei Kreuze von Golgota oberhalb des Klosters Kreuzberg, über eine lange Treppe mit Kreuzweg vom Kloster zu erreichen

Eine kleine Wanderung vom Wohnmobilstellplatz zum Kreuzberg, zum Kloster mit dem guten Klosterbier war für uns ein guter Start in unsere große Reise.

Wandern in der Hochrhön

Links ein Gipfelkreuz, rechts unten ein von der untergehenden Sonne orangerot gefärbter Streifen
Leider verhindert das Wolkenband den Sonnenuntergang direkt im Westen. Ich bin happy mit dem Gebotenen hinter dem Gipfelkreuz des Wachtküppels

Unser zweiter Rhöntag stand im Zeichen meiner Kindheitserinnerungen. Eine Wanderung zu Heidelstein und Rotem Moor und die Fahrt zur Wasserkuppe und zum Wachtküppel habe ich in einem Bericht zusammengefasst.


Holzskulpturen stehen unterhalb der Burg. Sie sind der Beginn des Pummpälzweges, der bis zur Burg Frankenstein bei Bad Salzungen führt
Holzskulpturen stehen unterhalb der Burg. Sie sind der Beginn des Pummpälzweges, der bis zur Burg Frankenstein bei Bad Salzungen führt

Wartburg

Der Weg in den Nordosten führte uns über Eisenach, speziell zur Wartburg. Eine Wanderung brachte uns auf die Burg, die für Deutschland so bedeutende christliche und politische Geschichte verkörpert. Hier kannst Du den Bericht lesen.

Die Wanderung kannst Du auch in Komoot sehen.


Wohnmobilstellplätze

Die von uns im Juni genutzten Wohnmobilstellplätze habe ich unter Praktisches, Wohnmobilstellplätze beschrieben.

Ein Camper sitzt auf einer Wiese vor Wohnmobilen
Die Wiese darf von den Wohnmobilisten genutzt werden

Vorschau Juli 2020

Wir sind nun auf unserer Ostseereise. Wir werden voraussichtlich „nur“ bis in die baltischen Staaten reisen, also an der Ostsee-“Südküste“ bleiben. Die Situation mit dem Corona-Virus ist nach wie vor ungewiss, so lassen wir uns treiben und nehmen die Dinge, wie sie kommen. Auf Reisepunsch.de stelle ich meine Beiträge online, wenn Internetverbindung möglich ist (momentan in Mecklenburg-Vorpommern sehr schwierig). Tagesaktuell informiert bist Du auf meinem Instagram-Account.

Ich wünsche Dir nun viel Spaß beim Schmökern und Stöbern auf Reisepunsch.de.

Bleib gesund und habe Freude am Leben.

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Wanderung zum Feldberg im Taunus

Wanderung zum Feldberg im Taunus

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Bereits seit meiner frühesten Kindheit sehe ich den Feldberg im Taunus aus der Ferne. Je nach Wohnort von immer einer anderen Richtung. Da eine meiner Töchter seit längerem in Oberursel wohnt, wollte ich gerne hinaufwandern. Mit Tochter und Enkelin habe ich mich auf den Weg gemacht.

Abkürzung mit der U-Bahn

Da die Füße meiner Enkelin erst 2 ½ Jahre alt sind, kürzen wir unsere Wanderung mit der U-Bahn ab. Wir fahren bis zur Endhaltestelle Hohemark. Ich habe mir vorgenommen, nicht über den „üblichen“ Wanderweg zum Feldberg zu wandern, sondern erst mit der Markierung „Roter Punkt“ bis zum Sandplacken. Unterwegs würden wir auf die Markierung „Greifvogel“ treffen und ab dem Sandplacken zur Markierung „Fuchs“ wechseln bis zum Gipfel. Meine Tochter hat die Kraxe dabei, um den kleinen Füßen der Enkelin ab und zu eine Pause zu gönnen.

Aufzeichnung der Wanderung in Komoot

Die Wanderung habe ich in Komoot aufgezeichnet.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.komoot.de zu laden.

Inhalt laden

Mit diesem Link wirst Du auf die Wanderung weitergeleitet auf meinem Komoot-Account.

Start beim Taunus-Informationszentrum

Wir gehen von der U-Bahn-Haltestelle in Richtung Taunus-Informationszentrum und zur großen Wandertafel. Leider gibt es bei der Tafel keinen Wegweiser. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass der Wanderweg über den Kreisel der verkehrsreichen Straße geführt wird, gehen wir auf gut Glück an der Tafel geradeaus vorbei. Nachdem wir parkende Autos passiert haben, sehen wir einen Fahrradwegweiser Richtung Sandplacken. Wir folgen ihm und gelangen so über eine Brücke über die Hohemarkstraße. Bevor wir in den Wald eintauchen, begrüßt uns eine große Infotafel.

Eine Infotafel informiert, wie die keltische Stadt am Taunus früher ausgesehen haben mag
Die Infotafel informiert, wie die keltische Stadt am Taunus früher ausgesehen haben mag

Die Infotafel macht auf den Rundwanderweg Keltenstadt aufmerksam. Im 1. und 2. Jahrhundert v. Chr. war hier die größte europäische Keltenstadt angesiedelt. Sie hatte eine 10 km lange Stadtmauer und bedeckte eine Fläche von 130 ha. Der Rundwanderweg hat eine Länge von 4,3 km bei einem Höhenunterschied von 160 hm. Er ist sehr interessant gestaltet, mit vielen Fragen und Antworten.

Wir finden nach wenigen Metern unsere Markierung und müssen für Radfahrer und Trailrunner öfter zur Seite gehen. Die Enkelin lässt sich in der Kraxe tragen – die Sehperspektive ist hoch oben einfach besser als nur einen knappen Meter über dem Boden. Eine weitere Tafel informiert uns.

Auf einer Infotafel wird die Grablegung eines Keltenkriegers erklärt
Auf dem Keltenrundweg wird auch über die Toten der Kelten informiert

Wir biegen ab auf den in der Landkarte als „Felsenweg/Förster-Eigenbrodt-Weg“ bezeichneten Forstweg. Die Bezeichnung ändert sich später in „Felsenweg/Panoramaweg“. Die Enkelin möchte nun doch aus der Kraxe, um auf Baumstämmen zu balancieren. Kaum fertig, ist sie wieder auf dem Rücken der Mama. Eine Infotafel etwas später erklärt uns, wie die Keltische Siedlung angelegt war. Etwas später ist ein Fernglas im Wald installiert, dahinter einige Pfosten im Wald aufgestellt.

Eine Tafel erklärt, wie die Keltenhäuser gebaut waren
Hunderte Häuser, Hütten und Vorratsspeicher standen vermutlich locker gruppiert innerhalb der Stadtmauer
Einige Holzpfosten stehen in Abständen im Wald und bilden das Grundgerüst eines Keltenhauses
Die Pfosten zeigen an, wie das Fachwerkskelett des Keltenhauses verankert war
Durch ein Fernglas erkennt der Betrachter, wie das Haus früher ausgesehen haben könnte
Beim Blick (Foto) durch das Fernglas erkennt man, wie die Pfosten im fertigen Haus eingebaut waren

Unbeständiges Wetter

Das Wetter heute ist bedeckt und schwülwarm, am Nachmittag soll es regnen. Beim Bergaufgehen wird uns ziemlich warm und wir halten an, um die dünnen Langarmpullover auszuziehen. Dabei entdecke ich diese ulkige Baumwurzel, die sich perfekt zum Klettern für Enkelkinder eignet.

Eine ulkig gewachsene Baumwurzel schaut aus der Erde
Die Baumwurzel ist sehr interessant gewachsen

Der Waldweg lässt sich wunderbar laufen, der Wald selbst ist nicht so abwechslungsreich an der Stelle hier, wie in der Pfalz. Aber nun geht unser Weg über eine weite Strecke recht eben weiter und manchmal sogar leicht bergab. Wir entdecken unterschiedliches Moos und die Enkelin steigt aus der Kraxe, um es zu streicheln. Wir finden krabbelnde Käfer, eine Spinne, die im Waldgras schaukelt und einen uralten Baumstumpf, von dem es sich nach dem Hinaufklettern gut herunterspringen lässt. Der Weg geht nun bergauf, und wir folgen unserer Markierung bei einer Weggabelung rechts, auf einen schmaleren Pfad, der vielleicht mal gepflastert war.

Einige dicke Steine auf dem Weg deuten darauf hin, dass er in Vorzeit gepflastert war
Einige dicke, flache Steine auf dem Weg deuten darauf hin, dass er in Vorzeit gepflastert war

Wenig später können wir durch die lichten Fichten hindurch einen Blick zum Feldberg werfen.

Durch einzelstehende Fichten geht der Blick gegenüber zu einem Berg
Der Feldberg im Hintergrund verbirgt sich im Dunst und hat eine Nebelhaube

Brachflächen durch Borkenkäfer und Trockenheit

Unser Weg mündet in den „Unteren Goldgrubenweg“ und nun geht es sogar Bergab. Da können die kleinen Beinchen rennen. In den Flächen, die vom Borkenkäfer stark heimgesucht wurden, stehen Borkenkäferfallen, die mit Duftaromen arbeiten. Die Brachstellen stehen voll von blühendem Fingerhut, ich kann mich gar nicht satt sehen.

Dort, wo durch Windbruch und Borkenkäferfällungen Lichtungen entstanden sind, besiedelt der Fingerhut sehr schnell die Fläche
Dort, wo durch Windbruch und Borkenkäferfällungen Lichtungen entstanden sind, besiedelt der Fingerhut sehr schnell die Fläche
Ein Fingerhut mit einer sehr großen Blütentraube
Dieser Fingerhut hat eine sehr große, dichte Blütentraube
Die Blüte des Fingerhuts ist im Inneren gefleckt
Das Innere eines Fingerhutkelchs ist individuell gefleckt

Keine Bank zum Rasten

Gerne würden wir mal eine Pause machen, aber eine Rastbank, ein Tisch mit Bank oder eine Wandererhütte ist nirgends vorhanden. Da bin ich von der Pfalz doch mehr „Komfort“ gewohnt. Es wird nun beim Bergab wieder kühl, wir ziehen die Jacken an. Die Enkeltochter kann sich hinsetzen – und zwar wieder in die Kraxe, denn nun geht es wieder bergauf. Wir passieren den Grenzstein Viermärker und treffen kurze Zeit später auf den „Limes-Erlebnispfad“.

Eine Infotafel zum Limes-Erlebnispfad
Nicht nur über keltische Geschichte, auch über Römische können wir uns bei unserer Wanderung informieren

Wir müssen wieder die Kleidung wechseln, denn es wird wieder zu warm, da es ständig bergauf geht, zum Teil ziemlich steil. Ich bewundere mal wieder einen Stamm und das Wurzelwerk eines Baumes.

Über einer bemoosten Wurzel erhebt sich eine stattliche Buche
Eine wuchernde, bemooste Wurzel, über der sich eine stattliche Buche erhebt

Endlich entdecken wir eine Bank für unsere Mittagspause. Sie ist relativ morsch und steht an einer sehr windigen Stelle. So ziehen wir alle verfügbaren Pullover und Jacken an und ich zippe die Hosenbeine an meine Shorts. Gemütlich ist es nicht, aber wir drei Damen haben Hunger. Die Pause ist recht kurz und wir marschieren flotten Schritts weiter, um wieder warm zu werden. Das Kind ist wieder in der Kraxe und kämpft mit gegen den Mittagschlaf, ein aussichtsloser Kampf.

Selbst am Sandplacken gibt es außer Wirtshäusern und Bushaltestellen keine Bank zum Rasten. Aber die würden wir nun ohnehin nicht mehr benötigen. Der Himmel zieht sich immer mehr zu und der Wind wird kräftiger. Wir wollten eigentlich der Wegmarkierung Fuchs folgen, aber die geht anfänglich entlang der Straße. So folgen wir dem „blauen Kreuz“, das den Europäischen Fernwanderweg 1 markiert, der vom Nordkap nach Sizilien führt. Bald erreichen wir einen Wegweiser, von dem weg wir dem „Fuchs“ folgen können.

Ein Wegweiser mit Wanderwegmarkierungen und Kilometerinformationen
Die Wegweiser am Feldberg sind informativ, mit Wanderwegmarkierungen, Kilometerangaben und Hinweisen auf Bushaltestellen. Nun folgen wir dem Fuchs.

Der Weg wird hier zum schönen Wanderpfad, dem wir in Kurven weiter hinauf folgen.

Feldberggipfel

Wir treten aus dem Wald heraus und kommen zur offenen Wiese, nordöstlich des Gipfels. Wie schön, die Türme endlich aus der Nähe zu sehen.

Der Fernmeldeturm markiert den BU Der Fernmeldeturm markiert den Großen Feldberg im Taunus. Er ist von weithin sichtbar und begleitet mich seit meiner KinGroßen Feldberg im Taunus. Er ist von weithin sichtbar und begleitet mich seit meiner Kin
Der Fernmeldeturm markiert den Großen Feldberg im Taunus. Er ist von weithin sichtbar und begleitet mich seit meiner Kindheit

Beinahe könnte man das Foto an die Nordsee verlegen. Ein trüber, windiger Tag, eine weite Wiese vor einem „Leuchtturm“ und einem Sendemasten. Das Kite-Segel würde dann zu einem Surfer gehören, nicht zu einem Kite-Drachen, der im Wind gut aufsteigt. Wir freuen uns auf einen heißen Tee oder Kaffee oder eine heiße Suppe im Lokal am Feldberg, dass meine Tochter von ihren Motorradausflügen kennt. Aber leider ist die Gastronomie geschlossen. Passanten meinen, dass der Pachtvertrag nicht verlängert worden wäre. Ein Kiosk am Spielplatz bietet Kaffee und Kuchen feil, die wir an einer einigermaßen windgeschützten Stelle verspeisen. Das noch müde Kind ist aufgewacht und unleidlich. Es ist so kalt hier oben, denn der eisige Wind hat nichts mit dem lauen Frühsommertag zu tun, mit dem wir in Kurzen Hosen und mit T-Shirt in Oberursel gestartet sind. Selbst der Spielplatz zieht beim Kind nicht und auch nicht das Gipfelkreuz.

Das Gipfelkreuz des Feldbergs, dahinter die Bushaltestelle
Ein interessant gestaltetes Gipfelkreuz markiert den höchsten Punkt im Taunus. Hinter dem Gipfelkreuz ist die Bushaltestelle. Die Busse fahren die U-Bahn-Haltestelle Hohemark in Oberursel an
Ein Gipfelbuch ist in einem Metallkasten vor Witterung geschützt, das Feldbergkreuz wird beschrieben mit einer Höhe von 879,5 m
Wir sind bis auf eine Höhe von 879,5 m gewandert. Sogar ein Gipfelbuch wird beim Gipfelkreuz im Metallkasten vor Witterungseinflüssen geschützt

Zum Glück kommt der Bus wenige Minuten später, mit dem wir warm und bequem ins – hoffentlich warme – Tal zurückfahren können. Uns drei hat diese Wanderung großen Spaß gemacht. Wir haben knapp 10 km zurückgelegt und 620 Höhenmeter. Da viele Wege auf den Feldberg führen, werden wir uns ein anderes Mal einen wetterstabilen sonnigen und warmen Tag aussuchen, um den Feldberggipfel auch zu genießen.

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