Ebrodelta

Ebrodelta

Dieser Blogbeitrag kann unbezahlte Werbung enthalten. Auf meinen Bildern und Videos trage ich Kleidung und Ausrüstung, deren Brands sichtbar sein können. Ich beschreibe Destinationen namentlich, sonst kann ich nicht über sie berichten. Wer mir Werbung bezahlt, entnimm bitte unter Zusammenarbeit.

Das Ebrodelta ist mit seinen Brachwasserflächen ein wichtiger Überwinterungsplatz für Zugvögel und ein idealer Brutplatz für heimische Vögel. Um die Vögel nicht zu stören, sind an vielen Stellen vorbildlich angelegte Aussichtsplattformen aufgebaut. Weniger vogelkundige Besucher können anhand lehrreicher Tafeln das Geschehen einordnen.

Vogelbeobachtung im Ebrodelta

Am Morgen verlassen wir unseren Übernachtungsplatz und fahren mit dem Wohnmobil am Strand entlang, der hier von vielen Fahrzeugen festgefahren ist.

Das Ebrodelta mit seinen Brachwasserflächen ist ein wichtiger Überwinterungsplatz für Zugvögel und eine interessante Stelle für Beobachtungen von Ornithologen. Verschiedene Aussichtsplatzformen sind aufgebaut und vorbildlich angelegt. Wir halten am Mirador de la Tanara, leider sind keine Vögel für uns zu erkennen.

Hütte des Vogelbeobachtungsstandes La Tanara
Das Gebäude des Vogelbeobachtungsstandes La Tanara

Ein wenig später haben wir Glück und können einige Tiere beobachten. Erklärungstafeln geben einen Überblick über die Landschaft, die Lebensweise der früheren Bevölkerung und über die Vögel mit dem hauptsächlichen Vorkommen.

Eine Erklärungstafel am Aussichtspunkt Mirador La Tancada
Eine Erklärungstafel am Aussichtspunkt Mirador La Tancada
Das Wohnmobil der Bloggerin steht am Parkplatz des Beobachtungspostens La Tancada
Die Parkplätze an den Beobachtungsposten sind schön angelegt
Vier Flamingos stehen in einer Wasserfläche
Flamingos sind heute die hauptsächlichen Akteure – leider nicht so schön rosa, wie in der Camargue
Ein Silberreiher spaziert durch eine Lagune
Ein Silberreiher spaziert durch eine Lagune
Ein Flamingo spiegelt sich im Brackwasser
Der Flamingo findet im Brackwasser Nahrung

Wohnmobilstellplatz in Riumar

Im Internet haben wir einen Stellplatz in Riumar gefunden, auf dem wir übernachten wollen. Die Beschreibung ist sehr wohlwollend. Der Stellplatz beim Restaurant Tamariu in Riumar ist ohne Ver- und Entsorgung, die Sanitäranlagen verdienen den Namen nicht. Da wir aber gerne einen ausgiebigen Strandspaziergang bis in den Abend hinein machen wollen, arrangieren wir uns mit dem versifften Platz und dem hohen Preis dafür.
Zusammengefasste Beschreibung

GPS:
N 40.73164° E 0.83100° oder
40°43’53.9“N 0°49’51.6“E

Ein handgeschriebenes Schild erklärt die Bedingungen des Stellplatzes
Keine Ver- und Entsorgung, aber 10 € ohne Strom
Ein Holzhaufen liegt im Hof eines ungepflegten Hauses, rechts ist eine Baumallee, die zu weiteren Gebäuden im Hintergrund führt
Am Holzhaufen vorbei geht es zu den Sanitäranlagen
Gerümpel steht hinter einem Haus
Zu den Sanitäranlagen geht’s an diesem Gerümpel vorbei
In einem Häuschen befinden sich 3 Stahltüren
Kaputt oder dreckig – das sind die Alternativen der Sanitäranlagen
Am Holzhaufen links vorbei ist der Stellplatz mit Wohnmobilen
Wir stehen am Holzhaufen links

Vom Wind lassen wir uns den Kopf freiblasen und genießen die Schönheit der Natur.

Zerrissene Wolken am Himmel
Der Wind zerreißt die Wolken am Himmel über dem Meer
Eine zusammengebalte Wolke, die wie ein Schildkrötenpanzer aussieht, steht über Bergen, im Vordergrund Meer und eine Sandbank
In Richtung Berge ist eher ein Schildkrötenpanzer am Himmel
Auf einer Sandbank sind Wasservögel auf der Futtersuche
Auf einer Sandbank sind Wasservögel auf der Futtersuche
Ein Fischskelett am Strand ist teilweise von Sand bedeckt
Welcher Fisch das wohl war?
Ein Fischskelett am Strand ist teilweise von Sand bedeckt
Für einen Delphin ist der Kopf zu dick, irgendein kleiner Hai?
Eine Glasflasche mit Bügelverschluss steht am Strand
Jetzt finden wir mal eine Flaschenpost und dann ist keine Schatzkarte darin, wie schade!

Uns fällt auf, das überall am Strand jede Menge Müll herumliegt. Kanister mit Totenkopfaufdrucken, Plastikreste von allem Möglichen und jede Menge geschredderte Bambushütten oder Bambustrennwände. Der Sturm bringt den Müll übers Meer, eine Sisyphusaufgabe den Strand immer wieder zu reinigen.

Entsorgung Grauwasser in Deltebre

Auf der Weiterfahrt wollen wir in Deltebre an der Brücke nach St. Jaume unser Grauwasser entsorgen. Leider ist das nur ein Stellplatz direkt am Ebro ohne Ver- und Entsorgung.
GPS:
N 40.71440° E 0.71554° oder
40°42’51.8“ N 0°42’55.9“

Bei der Weiterfahrt in Richtung Tarragona entdecken wir noch Hinweisschilder auf Wohnmobilentsorgung in Deltebre. Als wie den Entsorgungsplatz bei der Landwirtschaftlichen Genossenschaft finden, sind die Schächte zubetoniert. Schade! Da sind die Gemeinden im Hinterland besser auf Wohnmobilisten eingestellt.

Golfclub Costa Daurada

Unsere Freunde haben uns vom Golfclub Costa Daurada in El Cattlar erzählt. Sie hatten dort eine Monatsmitgliedschaft für zwei Personen für 320 €. Wohnmobillisten können im Überlaufparkplatz hinter dem eigentlichen Parkplatz stehen. Strom, Ver- und Entsorgung gibt es keine. Dafür muss man in den Ort El Catllar fahren. Duschen und Toiletten im Golfclub zu nutzen ist natürlich möglich. Es gibt auch ein kleines Restaurant im Golfclub. Hier wollen wir für zwei Tage bleiben und unseren Golfschlägern ein wenig Tageslicht gönnen.

Golfclub Costa Daurada, El Catllar
Km 2,7, Ctra. Catllar, 43007 Tarragona
GPS:
N41.154372 E1.323632
41°09’15.7”N °19’25.1”E

Wir bezahlen für das Greenfee nach 14.30 Uhr pro Person 30 € für 18 Loch. Der Platz ist wunderschön in die abfallende waldige Landschaft integriert. Es geht bergab und bergauf, ein wenig Kondition ist notwendig, gerade wenn man läuft und nicht mit dem Cart fährt. Die Greens sind auch sehr wellig angelegt und ziemlich schnell. Gerade wenn man etwas oben auf das Grün spielt und nach unten ins Loch putten möchte, ist es sehr spannend. Ich mag das gerne, denn das Berechnen der Laufbahn des Balls macht mir Spaß. Meistens läuft der Ball dann doch anders, als berechnet, so ist halt Golf.

Eine Golferin steht am Abschlag, das Fairway zieht sich hinauf, ein Gebäude steht im Hintergrund
Auf dem Gelände steht auch ein Gebäude, das maurisch anmutet, leider wird es nicht genutzt und verfällt

Du bist mit dem Wohnmobil unterwegs. Dann ist der WoMo-Reiseführer Ost-Spanien genau der richtige Begleiter für Dich. In meinen Empfehlungen erfährst Du mehr oder Du bestellst ihn hier.

Du möchtest über das Erscheinen neuer Beiträge, Tipps und Infos informiert werden? Abonniere meinen Newsletter, der Anfang jeden Monats erscheint.

Von Morella ins Ebrodelta

Von Morella ins Ebrodelta

Dieser Blogbeitrag kann unbezahlte Werbung enthalten. Auf meinen Bildern und Videos trage ich Kleidung und Ausrüstung, deren Brands sichtbar sein können. Ich beschreibe Destinationen namentlich, sonst kann ich nicht über sie berichten. Wer mir Werbung bezahlt, entnimm bitte unter Zusammenarbeit.

Die Stadt Morella hat eine völlig intakte Stadtmauer mit einem imposanten Tor. Die Stadt ist mit drei Seiten um den hohen Festungsberg angelegt. In den engen Gassen des Städtchens fühlen sich heute noch über 2.000 Bewohner und deren Besucher wohl. Ein Panoramaweg umgibt den Festungsberg im Norden.

Wohnmobil-Stellplatz Morella

Stadtrundgang Morella

Am Morgen radeln wir zum Aquädukt im Westen der Stadtmauer. Es wurde im Jahr 1318 errichtet und versorgte die in Terrassen angelegten Felder rund um die Stadt mit Wasser. Von dieser Stelle blickt man zu den Felsen, an der die erste Stadt Morella gelegen hat, bevor sie an diesen Berg umgesiedelt wurde. Hinter dieser Morella Primera liegen die Höhlenmalereien von Morella la Vella.

Das Aquädukt mit der Eremitenkirche, dahinter ein Hügel mit einem Sendemast
Unterhalb des Aquädukts ist rechts eine Eremitenkirche angesiedelt
Durch das Aquädukt ist der Felsen zu sehen, um den die erste Stadt Morella lag
Durch das Aquädukt ist der Felsen zu sehen, um den die erste Stadt Morella lag
Durch einen Bogen des Aquädukts ist das Stadttor in der Stadtmauer zu erkennen
Das mächtige Stadttor in der Stadtmauer durch einen Bogen des Aquädukts

Wir fahren zum mächtigen Tor der Stadtmauer und orientieren uns auf dem Stadtplan, der neben einer öffentlichen Toilette angebracht ist.

Der Stadtplan von Morella auf einer öffentlich zugänglichen Schautafel
Vor dem großen Stadttor ist der Stadtplan von Morella auf einer Schautafel

Meine Brille ist am Nasenbügel kaputt und eine nette Einwohnerin der 2.000 Einwohner Stadt möchte uns zum Optikerladen bringen. Auf einer breiten Promenade spazieren wir mit spektakulären Aussichten im Norden um die Stadt. Links der Promenade zieht sich Wald zur Festung hinauf. Unterhalb der Promenade, beinahe beim westlichen Eingangstor sind die Schulen und Kindergärten der Stadt in den Berghang eingefügt.

Die Stadt Morella von Norden. Links ist das Stadttor, die zugewandte Nordseite des Berges ist bewaldet
Morella von Norden. Links das Stadttor und rechts in den Berg eingefügt die Schulen von Morella

Durch das westliche Doppeltor Tor gelangen wir in die Altstadt.

Das kleine Stadttor im Westen ist durch ein vorderes Tor extra geschützt
Von der Nordpromenade kommt man durch das doppelte westliche Stadttor in die Stadt

Eine Sonnenuhr auf dem Platz hinter dem Tor ist modern gestaltet.

Auf einem Platz ist eine Stahlkonstruktion als Zeiger der Sonnenuhr. Weißgemalte Stadthäuser mit Balkonen stehen um den Platz
Die Sonnenuhr ist ein modernes Kunstwerk

Wir passieren ein mächtiges Tor in einer Hausmauer und können einen Blick hinter das Tor erhaschen.

Ein rundgebogenes hölzernes Eingangstor, ein Flügel ist geöffnet und erlaubt den Blick in das Innere, das im Schatten verborgen bleibt
Trotzdem das Tor offen ist, bleibt das Innere im Schatten verborgen
Dieser Vorraum verbirgt sich hinter dem hölzernen Eingangstor. Geschnitzte weitläufige Haustüren, über einer ein Balkon, darüber eine Balkendecke. Große Tonvasen sind mit Trockenblumen versehen
Dieser Vorraum verbirgt sich hinter dem hölzernen Eingangstor

Unsere nette Führerin bringt uns zum Optiker. In wenigen Minuten ist mein Brillenproblem für zwei Euro behoben.

Ein Optikerladen in der Stadt Morella
Die nette Optikerin hat mein Brillenproblem beseitigt. Der Laden liegt an der Plaza in der Nähe des westlichen, kleinen Stadttores

Ein Platz mit Bistro, öffentlicher Toilette und Spielplatz ist neu angelegt. Die Toilette ist mit einem Hinweisschild versehen.

Ein Hinweisschild erklärt die Benutzung der Toilette
Es gibt anscheinend Erklärungsbedarf

Wir schlendern auf der unteren Straße durch die Stadt. Unsere Eindrücke nun als Bilderfolge:

Eine Straßenecke mit steilen, treppenartigen Straßen bergab
Die Straßenecken sind spannend angelegt
Die Traufe am Dach ist mit Schnitzereien versehen
Der Blick nach oben offenbart die schönen Schnitzereien der Dachtraufen
Eine schöne geschnitzte Haustür unter einer Arkade
Die Betrachtung aller schön geschnitzten Haustüren alleine würde einen Stadtrundgang in Morella lohnen
Die Decke der Laubengänge sind unterschiedlich gestaltet. Im Vordergrund mit schön bemaltem Gips, im Hintergrund eine einfache Balkenkonstruktion
Auch in den Laubengängen lohnt sich der Blick nach oben
Eine enge Innenstadtgasse. Die Häuser bilden Arkaden über dem Gehweg. In jedem Stockwerk der Häuser ragen Balkone über die Straße
Eine typische Altstadtgasse in Morella. Arkaden überdachen die Gehwege und Eingänge in die Geschäfte
Gewebte Ponchos, die in Morella hergestellt werden, sind in einem Schaufenster ausgestellt
Die Ponchos nennen sich Manzas Morellanas – mich erinnern sie an südamerikanische Ponchos
In einem Geschäftsregal sind versteinerte Fossilien zum Verkauf ausgestellt
Morella lag ehemals im Meer – vor vielen Millionen Jahren. Die Fossilienfunde machen das deutlich
In einem Geschäftsregal sind versteinerte Fossilien zum Verkauf ausgestellt
Ob bei den Preisen die Fossilien echt sind?
Unterschiedliche Baustile in der Altstadtgassenecke von Morella
Alte und neue Häuser ergänzen sich sehr gut
Blick in einen Kräuterladen in der Altstadt von Morella. Davor stehen Wannen und Körbe mit unterschiedlichen Kräutern
Der Eingang in den Kräuterladen in Morella
Inmitten der engen Altstadtgasse liegt sogar ein Möbelgeschäft
Wie das Möbelgeschäft inmitten der engen Gassen an seine Waren kommt?
Eine steile Treppe verbindet die Altstadtgassen
Die Verbindungen zwischen den Gassen sind steile Treppen, hier die Traversia Meson
Eine reich geschnitzte Dachtraufe, darunter ein Balkon. Rechts davon das Giebelkreuz auf einer kleinen Kirche
Wieder lohnt der Blick wegen der Traufverzierung nach oben. Und ich entdecke die kleine rotgestrichene Kirche inmitten der Häuserzeile

Im Rathaus entdecken wir einige Figuren, die beim Fest „Corpus Christi“ in der Prozession getragen werden. In Valencia haben wir solche Figuren schon im Museum „Museo del Corpus“ gesehen. Die Figuren stehen auf Holzgestellen. Bei der Prozession schlüpfen Männer unter die Kleidung der Puppen und tragen diese mithilfe der Holzgestelle auf ihren Schultern. Die Schilder informieren uns, dass die Figuren hier in Morella zwischen 47 und 62 kg wiegen. Eine körperliche Herausforderung für die Träger.

Die Figuren für die Prozession beim Fest „Corpus Christi“ sind im Eingangsbereich des Rathauses ausgestellt
Die Figuren für die Prozession beim Fest „Corpus Christi“ sind im Eingangsbereich des Rathauses ausgestellt

Beinahe am Stadttor angekommen entdecken wir in einer Bäckerei noch eine weitere Spezialität der Stadt.

Eine Markise schützt das Schaufenster der Spezialitätenbäckerei vor der Sonne
In dieser Bäckerei gibt es Spezialitäten aus Morella
In einer Bäckerei werden die Backspezialitäten Morellas im Schaufenster ausgestellt
Die gebackene Spezialität – Baiser mit Haselnüssen – nennt sich Hechas con Horno de Leña

Wir kaufen die Spezialität und sind am mächtigen Stadttor angekommen.

Das Stadttor mit zwei Türmen von der Stadt aus
Von der Bäckerei präsentiert sich das Stadttor auch sehr mächtig

Wir radeln zurück zum Wohnmobilstellplatz und machen noch einen Ausflug nach Morella la Vella zu den Höhlenmalereien. Der Weg dorthin ist nicht asphaltiert und wir sind mal wieder froh über unser nur 3,5 t leichtes und unter 6 m langes Wohnmobil.

Eine unbefestigte Straße wird von einem in die Straße gelassenen Weidegitter unterbrochen
Weidegitter unterbrechen die Gravelroad nach Morella La Vella
Die unbefestigte Straße teilt sich. Ein Stein mit einem roten aufgemalten Pfeil zeigt nach links zur Zufahrt Morella la Vella
Der Pfeil zeigt den Weg nach Morella la Vella
Ein Schild im Vordergrund zeigt den Weg zu den Anlagen mit den Felszeichnungen Morella La Vella, die im Hintergrund liegen
Vom Parkplatz ist die Anlage Morella La Vella zu sehen
In Morella La Vella führt eine Stahlgitterkonstruktion an den oberen Felsen entlang
Über die Stahlgitterkonstruktion an den oberen Felsen gelangt man eventuell in die Höhlen?

Die GPS-Koordinaten der Anlage Morella La Vella:
N 40.62325° W 0.09248° oder
40°37’23.7“N 0°05’32.9“W

Leider sind wir außerhalb der Saison da und die Anlage geschlossen. Da die Touristinformation am Montag ebenfalls geschlossen hatte, konnten wir das nicht erfragen. Die Fahrt hat sich trotzdem gelohnt, allein wegen der Aussicht zurück nach Morella von Norden aus.

Fahrt über die Weinregion Do Terra Alta

Bernhard hat die Weiterreise über die Weinregion „Do Terra Alta“ zum Ebrodelta geplant. Wir fahren auf der N 232 nach Norden. Am höchsten Punkt, dem Puerte Torre Miro auf 1.204 m, meine ich, die schneebedeckten Pyrenäen zu erkennen.

Bergab ist die Gegend wie auch bergauf von Viehzucht geprägt, einige Wursträuchereien zeugen davon ebenso wie die Verkehrsschilder mit Warnungen vor Weidevieh. Wir biegen auf die A 1414 und fahren über Valderrobres weiter nach Nordosten. In der Nähe von Horta de St. Joan finden wir eine Bodega, die leider am Montag Ruhetag hat. Nun folgen wir der T 334 und fahren an wunderschönen Gebirgsketten vorbei. Laut Landkarte ist das die Sierra de l’Espina mit beeindruckenden Felsen.

Hinter blühenden Bäumen sind Berggipfel
Blühende Landschaften mit felsigen Gipfeln, so wie ich es mag. Die Berge der Sierra de l’Espina von Westen
Hohe Felsberge erscheinen glatt geschliffen
Sieht nach „Big Wall“ aus – Berge der Sierra de l’Espina

In Bot führt die Hauptstraße an der Winzergenossenschaft vorbei. Wir dagegen halten an, denn wir wollen unseren Weinvorrat auffüllen.

Aus Fliesen ist die Werbetafel an der Mauer der Winzergenossenschaft Josep gefertigt
Eine schöne Fliesenarbeit ist die Werbetafel der Winzergenossenschaft Josep
Das Wohnmobil der Bloggerin parkt vor der Winzergenossenschaft in Bot
Das Wohnmobil der Bloggerin parkt vor der Winzergenossenschaft in Bot

In der Winzergenossenschaft wird nicht nur Wein verkauft, sondern die Weinbauern haben alle außerdem Olivenbäume. Eine eigene Mühle der Genossenschaft presst das Öl heraus. So werden die Oliven und Olivenöl ebenso angeboten. Wir decken uns mit den leckeren regionalen Köstlichkeiten ein. Der tägliche Tafelwein kann auch in Kanister abgefüllt werden, wir kaufen den Wein aber lieber in kleineren Mengen in Flaschen.

Der Verkaufsraum der Winzergenossenschaft in Bot
Es werden überwiegend Produkte der Winzergenossenschaft angeboten
Der Verkaufsraum der Winzergenossenschaft mit Probierecke und Kasse
Die Theke ist die Weinprobierecke
Eine Abfüllanlage für Kunden, die eigene Kanister mit Wein füllen wollen
Statt in Flaschen, könnten wir den Wein auch in Kanistern mitnehmen

Über Gandesa biegen wir nach Südosten ab und folgen erst der C 43 bis zum Ebro, dann der C 12 bis Amposta am Beginn des Ebrodeltas. Unterwegs haben wir einen schönen Blick auf die andere Seite der Sierra de l’Espina.

Über die landwirtschaftlich genutzte Ebene geht der Blick zur Sierra de l'Espina
Von Osten präsentiert sich die Sierra de l’Espina in anderer Blickweise

Wir wollen auf den Campingplatz in Eucaliptus im Südosten des Ebrodeltas und folgen der TV 3405 bis zum Ziel. Der Platz hat leider geschlossen und so stellen wir uns direkt unter das Verbotsschild 21-9 Uhr für Campingfahrzeuge, zu den etwa 20 anderen Wohnmobilisten. Außerhalb der Saison scheint das erlaubt zu sein.

Stellplatz in Sichtweite des geschlossenen Campingplatzes
GPS:
N 40.65588° E 0.78203° oder
40°39’21.2“N 0°46’55.3“E

Beschreibung „Stellplatz“

Du bist mit dem Wohnmobil unterwegs. Dann ist der WoMo-Reiseführer Ost-Spanien genau der richtige Begleiter für Dich. In meinen Empfehlungen erfährst Du mehr oder Du bestellst ihn hier.

Du möchtest über das Erscheinen neuer Beiträge, Tipps und Infos informiert werden? Abonniere meinen Newsletter, der Anfang jeden Monats erscheint.